14:00 – 14:50 Uhr
Freitag, 3. Juli 2026
Für alle, die sich in Städten nicht mit dem eigenen Auto oder Fahrrad bewegen, ist urbane Mobilität schon jetzt eine Frage von Apps: ÖPNV, Sharing, Fahrdienste, Mikromobilität – und zukünftig wohl auch Robotaxis. Doch wer in Zukunft diese urbane Mobilität kontrolliert, entscheidet sich nicht in den Apps, sondern den Schichten darunter. Wer baut und entwickelt Software, Antrieb, Sensorik, Chips und Energieinfrastruktur? Und, noch wichtiger: Wie funktioniert die Governance - also die Entscheidung über Routing, Zugang und Vorrang im Mobilitätsmix? Für europäische Städte wie München steht jetzt eine Weichenstellung an: Schaffen sie es – gemeinsam – die wichtigen Schichten in diesem "Mobilitäts-Stack" zu bauen, integrieren und kontrollieren und damit souverän zu bleiben? Oder bricht ein Zeitalter des "mobilen Kolonialismus" an, in dem internationale Tech-Konzerne die Weichen stellen? Stimmen aus Industrie, Wissenschaft und Start-ups diskutieren über die Schichten, die wir besetzen müssen, die wir verlieren können – und über die Mobilität, die daraus für Menschen entsteht. Moderiert von Markus Turber. Weitere Speaker:innen werden bekannt gegeben.