10:00 – 10:30 Uhr
Donnerstag, 2. Juli 2026
Digitale Zwillinge gelten als ein zentraler Baustein für eine Medizin, die sich an der individuellen Biologie jedes Menschen orientiert. Doch was verbirgt sich konkret hinter diesem Konzept? Wie entstehen solche Modelle – und was können sie heute bereits leisten? Die Session gibt Einblicke in die aktuelle Forschung rund um die digitale Modellierung des menschlichen Körpers: von hochauflösenden Gehirnatlanten über simulationsbasierte Organmodelle (etwa für Lunge oder Herz) bis hin zu Anwendungen in der Onkologie, bei denen Therapien zunehmend patientenspezifisch geplant werden. Auch jenseits der individuellen Ebene spielen solche Modelle eine Rolle – etwa bei der Simulation von Krankheitsverläufen oder der Planung von Ressourcen im Gesundheitssystem. Im Zentrum steht die Frage, wie aus Daten, Bildgebung und Simulation ein belastbares Modell entsteht – und wo die Grenzen dieser Ansätze liegen. Ein Blick auf eine Medizin der Zukunft, die präziser, datenbasierter und individueller arbeitet, ohne ihre Komplexität zu verlieren. Speaker:innen werden noch bekannt gegeben. +++ Diese Session ist Teil unseres Programm-Tracks "Medizin der Zukunft (Wissenschaftsjahr 2026)" und ist gefördert durch das Bundesministerium Forschung, Technologie und Raumfahrt. +++