Eric Eitel arbeitet an der Schnittstelle von Technologie, Kultur und gesellschaftlichem Wandel — mit einem besonderen Fokus auf Human Augmentation und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.** Seit 2002 in Berlin tätig, umfasst seine Arbeit kuratorische, redaktionelle und beratende Rollen in technologiegetriebenen kulturellen und industriellen Kontexten. Ihn interessiert insbesondere, wie Technologien wie Künstliche Intelligenz und Robotik nicht nur Produktionsprozesse verändern, sondern auch unser Verständnis von Arbeit, Körper und Handlungsspielraum neu definieren. Eric ist Mitgründer von **Music Pool Berlin**, einer öffentlich geförderten Beratungsplattform für kulturelle Produktion, und war viele Jahre Vorstandsmitglied von **all2gethernow e.V.**, einem Think Tank, der sich mit strukturellem Wandel in Musik und digitaler Kultur befasst. Seit etwa 2013 beschäftigt er sich intensiv mit den Auswirkungen von KI auf Produktions- und Arbeitsprozesse — in den letzten Jahren zunehmend mit intelligenter Robotik und Human Augmentation als realer Infrastruktur in Industrie, Logistik und Gesundheitswesen. Er versteht diese Technologien nicht als isolierte Innovationen, sondern als Teil größerer Infrastrukturen, die Arbeit, Verantwortung und körperliche Erfahrung neu organisieren. Als langjähriger Co-Kurator der **re:publica Berlin** moderiert und gestaltet er regelmäßig öffentliche Debatten zu Technologie, Kultur und gesellschaftlicher Verantwortung. Ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit ist die Übersetzung — zwischen Disziplinen, zwischen technischen Systemen und kultureller Bedeutung sowie zwischen Expert:innenwissen und öffentlichem Diskurs. In seinen Vorträgen beschäftigt er sich unter anderem mit der Frage, wie Human Augmentation zunehmend Teil unserer physischen Lebens- und Arbeitswelt wird — und welche Rolle solche Technologien künftig in alternden Gesellschaften und sich wandelnden Arbeitswelten spielen können.